Staatshaftung im Europarecht Schema
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  • Staatshaftung im Europarecht

    • Grundlagen

      zu Staatshaftung im Europarecht

      • Haftung für

        EU Organe, Bedienstete

      • mitgliedsstaatliche

        Haftung

        • richterrechtlich

          entwickelt

          • Frankovich

        • Existenz?

          • Arg.: AEUV verleiht nicht nur Staaten, sondern auch einzelnen Bürgern Rechte

          • con. (Bundesregierung): solch ein Anspruch bedarf Gesetzesgrundlage und nicht bloß Richterrecht

          • aber: Kompetenz des EuGH aus Art. 19 I AEUV zur Wahrung des UnionsR durch Rückgriff auf allg. Rechtsgrundsätze

        • einzelne Gerichte müssen daher Wirksamkeit gewährleisten (effet utile Art. 4 III)

        • #

          • judikatives

            Unrecht

            • EuGH: ja (Köbler Entscheidung)

            • Arg.: nationalen Gerichten kommt wesentliche Bedeutung im europ. Integrationsprozess zu

            • z.B.: MGS - Richter beachtet Vorlagepflicht (Art. 267 AEUV) nicht oder wendet EU - Recht nicht (oder falsch) an

          • legislatives

            Unrecht

            • EuGH: (Köbler Entscheidung)

            • z.B.: MGS wendet nat. Norm an, die gegen AEUV / VO verstößt

            • z.B.: MGS setzt RL gar nicht oder falsch in nat. Recht um

          • administratives

            Unrecht

            • z.B.: MGS - Verwaltungs legt Unionsrecht falsch aus

            • z.B.: MGS - Verwaltung beachtet unm. Anwendbarkeit von RL nicht

    • MGS - Haftung in

      der Klausur

      • AGL

        • BVerfG: Anspruch sui generis

          abgeleitet aus AEUV

          • Arg.: Entscheidung des EuGH, dass Anspruch im Vertrag begründet sei

        • a.A.: europarechtskonforme

          Auslegung des § 839 BGB

          • Arg.: generelle Subsidiarität der direkten Anwendung von UnionsR gegenüber europarechtskonf. Auslegung

          • Arg.: EuGH verweist selbst bezüglich eventueller Einreden auf nat. Normen

      • Schema:

        Prüfung

        1. Verstoß gegen dritt-

          schützende Unionsnorm

        2. hinreichende

          Qualifikation d. Verstoßes

          • offenkundige und erhebliche

            Überschreitung des Ermessens

            • z.B.: bei RL-Umsetzung gibt es kein Er-

              messen, also immer qualifizerter Verstoß

          • Grundsatz: Haftung soll die Ausnahme bleiben

        3. Kausalität

          des Verstoßes für Schaden

        4. keine Haftungsbeschränkung

          • Anwendung von innerstaatlichen Beschränkungen

          • Grundsatz der Effektivität: aber Haftung darf nicht so weit reduziert werden, dass nichts mehr übrig bleibt

          • Grundsatz der Gleichwertigkeit: Haftung muss zur Geltendmachung vergleichbarer Schäden nach nat. Recht vergleichbar sein

          • #

      • Verjährung

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